Samstag, 24. November 2007

Hoher Ölpreis: Rezessionsgefahr?

Öl kostet fast 100 Dollar pro Barrel. Der Euro hat seit Jahresbeginn zum Dollar um mehr als zehn Prozent aufgewertet. Amerika steckt knietief in der Hypothekenkrise. Das zehrt an den Nerven: Vier von zehn Amerikanern erwarten eine Rezession. Auch an der Wall Street herrscht Nervosität: Der Chefökonom der Investmentbank Goldman Sachs erklärte jüngst, die US-Kreditkrise könne eine „ernste Rezession“ zur Folge haben.

Sind die fetten Jahre vorbei? Nein, sagen namhafte Ökonomen im Gespräch mit "finanztipp" (www.finantipp.twoday.net). Zwar werde man erst im Februar/März 2008 den vollen Umfang der US-Kreditmisere erkennen, meint Bernhard Felderer, Leiter des Instituts für Höhere Studien: „Dann haben wir alle Jahresberichte der Banken.“ „Die USA bereiten zu Recht Sorgenfalten. Mit einer Rezession in Europa ist aber für 2008 nicht zu rechnen“, sagt auch Kai Carstensen vom Münchner Ifo-Institut.

Sucht man nach den Gründen für die Schwarzmalerei vieler Zeitgenossen, finden sich, so die Gesprächspartner von "finanztipp", fünf entscheidende Faktoren:


Die Psychologie: „Da schlägt eine US-Finanzkrise in eine globale Hysterie um“, sagt Felderer. „Wenn Bankenvorstände von Rezession reden, bedenken sie die Kraft selbsterfüllender Prophezeiungen nicht.“ Das zeigt sich in Österreich beim Privatkonsum: „Der jüngste Rückgang bei den Kfz-Zulassungen spricht eine deutliche Sprache“, sagt Marcus Scheiblecker, Konjunkturexperte des Wiener Wirtschaftsforschungsinstituts.


Der Euro-Dollar-Kurs: „Früher sagte man: Wertet der Dollar zum Euro um ein Prozent ab, mindert das Europas Wettbewerbsfähigkeit um 0,6 Prozent“, sagt Carstensen. „Bloß war das in den letzten zwei Jahren nicht so. Denn vor allem in Deutschland hat man sich bei den Lohnabschlüssen zurückgehalten.“ Von 106 Mrd. Euro Exporten werden in Österreich rund 20 Prozent in Dollar fakturiert. Doch der starke Euro hat auch positive Seiten: Der Rekordpreis des Öls wird abgefedert.

Der Erdölpreis: Man braucht heute nur noch halb so viel Öl zur Herstellung von Gütern wie 1970. Auch die Notenbanken haben gelernt. In der Energiekrise der Siebziger hatten sie aus Angst vor Inflation präventiv die Zinsen in die Höhe getrieben und so das Wachstum abgewürgt. „Die wahre Gefahr kommt von unvernünftigen Lohnabschlüssen mit dem Argument hoher Energiepreise“, warnt Harald Kaszanits von der Wirtschaftskammer.


Die US-Konjunktur: Ein Prozent weniger US-Wachstum ist ein halbes Prozent minus in der EU: Gilt diese Daumenregel noch? Die Eurozone handelt zwar mit Amerika nur so viel wie mit der Schweiz und Großbritannien zusammen. Doch die Krise nach dem Platzen der Technologieblase hat gezeigt, wie sehr Europa immer noch von Rückschlägen in Amerika betroffen ist. Zudem profitiert Europa heute vom rasanten Wachstum in Osteuropa und Asien.

Terror und Kriegsgefahr: Die Angst vor Anschlägen ist einer anderen gewichen: dass die USA dem Iran im Zuge des Atomstreits den Krieg erklären. Dann könnte der Ölpreis auf 200 Dollar klettern. IHS-Chef Felderer rät aber zu Besonnenheit: „Sogar im September 2001 haben die Amerikaner den privaten Konsum kaum reduziert.“

Dienstag, 20. November 2007

Zweitmarktpolicen: Hamburger Lloyd Fonds AG auf Erfolgskurs

Die Hamburger Lloyd Fonds AG setzt mit dem Britische Kapital Leben VIII ihre Fondsserie mit britischen Zweitmarktpolicen fort, berichtet der hartensteynreport. Dabei wird erstmals die Betriebsstätte des Fonds nach Großbritannien verlegt. Dies, so Lloyd Fonds, bietet Anlegern die Möglichkeit, von den günstigen steuerlichen Rahmenbedingungen in Großbritannien zu profitieren. Bei britischen Lebensversicherungsfonds haben die Anleger auf Grund der stark aktiengeprägten Anlagestrategien der dortigen Versicherungsgesellschaften zum einen gute Renditeaussichten. Zum anderen bieten bereits festgeschriebene Garantien in Form der Versicherungssumme und der bisherigen Bonuszuweisungen Sicherheit. „Beides zusammen sorgt für ein sehr gutes Chancen/Risiko-Profil bei unseren Briten“, sagt Dr. Marcus Simon, Vertriebsvorstand der Lloyd Fonds AG, in einem Gespräch mit finanztipp. „Darüber hinaus sind die Preise für Policen am Zweitmarkt weiterhin günstig.“ Anleger, die sich am Britische Kapital Leben VIII beteiligen, investieren in ein breit diversifiziertes Portfolio aus britischen Zweitmarktpolicen.

Attraktive Auszahlungen

Das geplante Emissionskapital beträgt 25 Millionen Euro. Bereits ab dem Jahr 2009 sind Auszahlungen von anfänglich sieben Prozent pro Jahr (bezogen auf das Kommanditkapital ohne Agio) vorgesehen, so der hartensteynreport. Insgesamt sind Auszahlungen in Höhe von rund 217 Prozent über eine Laufzeit von circa 14 Jahren geplant. Die Mindestbeteiligung liegt bei 10.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio. Erzielt der Anleger keine weiteren Einkünfte in Großbritannien, so können die Auszahlungen bei dieser Beteiligungshöhe weitgehend steuerfrei vereinnahmt werden (ohne Berücksichtigung des Progressionsvorbehaltes).

Gute Ertragsaussichten durch günstige Einkaufspreise

Geschlossene Fonds, die in britische oder deutsche Kapitallebensversicherungen investieren, haben sich in den vergangenen Jahren zu einem etablierten Beteiligungssegment entwickelt. Dabei erwirtschaften britische Policen langfristig in der Regel höhere Erträge als deutsche. Denn britische Versicherungsunternehmen dürfen mehr Kapital in Aktien investieren. In Relation zu den Renditechancen sind die Einkaufspreise attraktiv. Dies kann die Erlössituation beim geplanten Policenverkauf verbessern. „Die aus dem Policenhandel der Britische Kapital Leben-Serie bereits erzielten Gewinne zeigen, dass das Konzept der gezielten Auswahl der Lebensversicherungspolicen für unsere Fonds erfolgreich ist“, so Simon weiter. Insgesamt wurden durch Lloyd Fonds bisher Policen im Wert von rund 107 Millionen britische Pfund erworben.

Erfahrenes Management

Portfolio-Manager des Fonds ist die Investment Policy Administration Services Ltd. (IPAS). Die mit dem langjährigen Lloyd Fonds-Partner AVD verbundene Gesellschaft ist auf die Beratung beim Ein- und Verkauf sowie die Verwaltung von britischen Zweitmarkt-Policen spezialisiert. Neben einem direkten Marktzugang verfügt IPAS über umfangreiche Kontakte zu Market Makern und institutionellen Investoren. Das Unternehmen wird durch die britische Finanzmarktaufsicht (FSA) reguliert

Montag, 19. November 2007

Steigende Rohstoff- und Lebensmittelpreise: Kleinverdiener in Österreich ebenfalls bald halb am Verhungern?

Soja hat eine beeindruckende Rally hinter sich. Allein in diesem Jahr hat sich der in drei Monaten fällige Future um 46 Prozent verteuert und war gestern in Chicago mit 10,89 Dollar je Bushel so teuer wie seit 19 Jahren nicht mehr.

Für die sich zuspitzende Verknappung ist eine Reihe von Gründen auszumachen: Zum einen ist angebotsseitig beim weltgrössten Produzenten USA in diesem Jahr die Anbaufläche für Soja auf den niedrigsten Stand seit zwölf Jahren geschrumpft. Die Erklärung hierfür ist in der enormen Nachfrage der Biotreibstoffindustrie nach Mais zu suchen, die zu einer Ausweitung der Mais-Anbaufläche zu Lasten von Soja geführt hat.
Zum anderen ist einmal mehr die Nachfrage aus ­China als Preistreiber auszumachen, denn beim bedeutendsten Importeur steigt die Bedeutung Sojas nicht nur als Nahrungsmittel, sondern vor allem auch als Futtermittel in der Viehhaltung. Zudem gewinnt ­diese Nutzpflanze als Grundlage für Biotreibstoff rapide an Bedeutung.

Ähnlich verhält es sich bei Palmöl, dessen Drei-Monats-Future sich seit Jahresanfang sogar um 54 Prozent ver­teuert hat. Wie bei Soja kommt im Falle von Palmöl die Produktion der wachsenden Nachfrage kaum mehr nach. Hier wird die Diskrepanz zusätzlich dadurch verschärft, dass in den wichtigsten Anbau­ländern Malaysia und Indonesien die Ackerflächen kaum mehr ausgeweitet werden können.

Der Weizen- und Maismarkt zeigt eine völlig andere Entwicklung – hier bewegen sich die Preise seit Monaten abwärts. Dieser Abwärtstrend hat damit zu tun, dass es in ­beiden Fällen gelungen war, das Angebot deutlich zu erhöhen – konkret die Anbauflächen zu erweitern. So ist beispielsweise in den USA der Weizenanbau heuer um sechs Prozent auf 64 Millionen ­Hektar, die grösste Fläche seit 1944, ausgeweitet worden. Entsprechend soll heuer auch die Ernte um 25 Prozent höher als im Vorjahr ausfallen.
Doch es steht eine Trendwende ins Haus: da Soft ­Commodities bei steigenden Verbraucherpreisen als Inflationshedge immer interessanter werden und zudem der hohe Ölpreis die Attraktivität von Biotreibstoffen weiter ­anwachsen lässt, ist auch bei Mais und Weizen eine neue Rally nicht auszuschliessen.

Während sich wohlhabende Anleger, Spekulanten, Banker, Broker und ihre Trittbrettfahrer die Hände reiben, verschärfen Biospritproduktion und hohe Lebensmittelpreise die ohnehin schon prekäre Lage der Armen. Egal, ob alleinerziehende AHS - Lehrerin, Arbeitsloser oder Pensionist, die Verlierer des "Europas der Banken und Konzerne" und der neoliberalen Brutalogesellschaft müssen bei einer Inflation an der Drei-Prozent-Grenze immer mehr von ihrer immer knapper werdenden Kohle hinlegen, um die Milliardengewinne der Rohstoff- und Nahrungsmittelproduzentenkartelle zu finanzieren.

Sonntag, 18. November 2007

Berliner Börse: Chinafonds bröckeln

Zwei Themen dominierten am Freitag den Fondshandel an der Berliner Börse: Lateinamerika- und Chinafonds, wobei die Vorzeichen unterschiedlicher Natur waren. Während viele Lateinamerika-Fonds im Plus notierten, gab es bei Chinafonds Abschläge.

Lateinamerika-Fonds profitierten von positiven Vorgaben der lateinamerikanischen Märkte und verbuchten zum Teil kräftige Zuwächse. Spitzenreiter war der DWS Lateinamerika (WKN: 973107), der die Anleger mit einem Zuwachs vom 2,92 Prozent erfreute. Der Fonds konzentriert seine Anlagen auf die mittel- und südamerikanischen Aktienbörsen. Zu den Top Holdings des Fonds zählen unter anderem die Companhia (Cia) Vale do Rio Doce und Petrobras.

Ebenfalls im Plus lagen im frühen Handel auch der HSBC Gif Brazil Equity AD (WKN: A0DNSL), der sich um 0,90 Prozent auf 31,55 Euro verteuerte und der Baring Latin America EUR Fund (WKN: 933593), der 0,75 Prozent auf 41,55 Euro zulegte.

China Fonds hingegen zählten hingegen wieder zu den Verlierern. Nach einer insgesamt von Verlusten gekennzeichneten Handelswoche rutschten die Indizes an den Börsen Hong Kong und Shanghai weiter ab. Marktbeobachter machten unter anderem aufkeimende Ängste vor neuen konjunkturdämpfenden Maßnahmen der chinesischen Regierung für die negative Stimmung verantwortlich.

China Fonds folgten dem Trend und gaben zum Teil deutlich ab. So verschlechterte sich der Baring Hong Kong China Fund (WKN: 933583) um 3,98 Prozent auf 821,22 Euro, während der Baring Hong Kong China EUR (Fonds) 3,22 Prozent auf 828,07 Euro verlor. Ebenfalls ins Minus rutschten auch der JF China A (Dist) USD Fonds (WKN: 973778), der 3,70 Prozent auf 43,44 Euro verlor und der JF China A (Acc) USD Fonds (WKN: A0DQHV), der sich um 3,73 Prozent auf 26,04 Euro ermäßigte.

Zu den Gewinnern zählte dafür einmal wieder ein Branchenfonds: der Pictet Funds Biotech HP EUR (WKN: A0B6Q2). Der Fonds investiert in Aktien von Unternehmen des Biotechnologie-Sektors, wobei rund 85 Prozent des Anlagevermögens dabei in amerikanischen Titeln investiert ist.

Mittwoch, 14. November 2007

Euro - Kurs zieht zu rasch an ...

Das europäische Wirtschaftswachstum ist robuster als von den Experten erwartet. Hatten die von den Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Ökonomen im Schnitt mit einem BIP-Wachstum im Euroraum von 0,6 Prozent (auf Quartalsbasis) gerechnet - so landete die tatsächliche Zahl, die heute von Eurostat in einer Erstschätzung veröffentlicht wurde bei 0,7 %. Die Entwicklung in Europa ist damit deutlich robuster als bisher erwartet. Im Jahresvergleich - also im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres - liegt das BIP-Wachstum jetzt wieder bei 2,6 Prozent.

Getrieben wurde die Entwicklung unter anderem von den steigenden Investitionen der Unternehmen. Überrascht hat unter anderem das BIP-Wachstum in Deutschland und Frankreich, den beiden Schwergewichtern im Euro-Raum. Das französische Wachstum beschleunigte sich im dritten Quartal auf 0,7 nach 0,3 % im zweiten Quartal (jeweils auf Quartalsbasis). Stark auch das Wachstum, dass die Niederländer meldeten.

Trotzdem bleibt ein Wermutstropfen: Kaum waren die Zahlen veröffentlich zog der Euro-Kurs, der zuletzt wieder unter die Marke von 1,46 Dollar gefallen war, deutlich an. Bis 15.00 Uhr übersprang der Kurs die Marke von 1,47 Dollar. Gleichzeitig birgt der Kursauftrieb des Euro aber auch Risken, die von Kenneth Wattret Chef-Ökonom der BNP Paribas folgendermassen auf den Punkt gebracht werden: "Auf den ersten Blick schauen die Zahlen für das dritte Quartal stark aus, aber wir müssen darauf schauen was noch kommt. Wir bekommen Probleme mit dem Wechselkurs, mit dem hohen Ölpreis und der Gefahr einer Rezession in den USA. Wir müssen also nicht allzu tief graben um diese Gefahren für das Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone zu finden."

Sonntag, 11. November 2007

Naja, beim googeln zum Stichwort "Wohnungskommission" geht ja inzwischen schon die Post ab!

Seht doch mal selbst nach ... guck doch mal

hartensteynkolumne-klein

Montag, 5. November 2007

Ombudsmann Dr. Zilk: "Auch ich unterstütze das Dalai - Lama - Hilfswerk!"

Von der „Wohnungskommission“ abgelehnt: wie lange wird schwangere, unverschuldet in Not geratene Frau in der Obdachlosigkeit durchhalten? Fälle wie der der Angelika M. beschäftigen Rathaus, Hilfsorganisationen und Öffentlichkeit. Alle Augen sind jetzt auf die Leiterin der Wohnungskommission gerichtet, auf die prominente SP - Landtagsabgeordnete Gabriele Mörk.

Im Fall der völlig verzweifelten hochschwangeren und alleinstehenden Frau Angelika M. (Name von der Redaktion geändert) gibt es nach der Ablehnung durch die gefürchtete "Wohnungskommission" auch immer wieder Positives zu berichten: Mit viel Kompetenz und Einfühlungsvermögen wurde Angelika M. bei einer Vorsprache in der Mag Elf (MA 11) beraten: "Wir könnten Ihnen sogar ein Schreiben ausstellen, dass wir eine Wohnungsvergabe befürworten würden" (MA 11 - Beraterin Arnethgasse).

Nun hoffen wir vor allem auf die Frau Landtagsabgeordnete Gabriele Mörk, die Leiterin der Wohnungskommission (seit 2003 Leiterin der Sozialen Wohnungsvergabe und Wohnungskommission bei der MA 50). Bitte helfen Sie Angelika M.! Ihre Zielgruppe, Frau Abgeordnete Mörk:

Personen, die unverschuldet und unvorhersehbar ihre bisherige Wohnung verlieren
und von denen die eigenständige Lösung ihres Wohnungsproblems nicht erwartet
werden kann.

Während gerade in Österreich Symbolfiguren der Korruption, der Selbstbereicherung und der postindustriellen Ellenbogengesellschaft jeden Monat steuerfrei über ihre Stiftungen Millionen machen, sackt der halbe frühere "Mittelstand" unter die Armutsgrenze ab. Was die Massenmedien nicht erfahren dürfen: Besonders der Stadt Wien steht ein Heer obdachloser und verarmter Menschen bevor, so Sozialexperten und hohe Rathausbeamte im Vieraugengespräch und off the records. Zahllose Menschen geraten unverschuldet in Not, die Gemeinde Wien verweigert schwangeren Frauen eine Sozialwohnung und treibt sie via "Wohnungskommission" (1150 Wien, Graumanngasse) in die Obdachlosigkeit. Denn die Ära der "Sozialen Wohnungsvergabe" wurde beendet, die zahllosen leerstehenden Gemeindewohnungen dürfen nur noch an zahlungskräftige Mieter mit guter Bonität und länger bestehenden Vormerkscheinen abgegeben werden.

Längst gilt nicht mehr das lustige Bild vom "herkömmlichen" Sandler mitsamt seiner "Clochard - Romantik" (Jens Tschebull). Denn die Neue Armut erfasst immer breitere Bevölkerungskreise. Alleinerziehende Mütter, bisher unbescholten und weder alkoholkrank noch drogensüchtig, werden reihum delogiert und landen auf der Straße. Die so genannte "Wohnungskommission" in der Wiener Graumanngasse muss abblocken, aus vielen Gründen, die wir hier nicht erläutern wollen. "Gemeindewohnungen" gibt es, so ein nicht ganz richtiges Vorurteil, nur für Roma, Sinti, Drogenkranke oder frisch Haftentlassene, so böse Gerüchte, diese "Randgruppen" hingegen behaupten, nur Österreicher mit langjähriger SP - Parteimitgliedschaft bekämen eine günstige Wohnung: divide et impera, richtig ist nur: ein interner "Geheimerlass" des Rathauses besagt angeblich, dass "Wiener Wohnen" nur noch Gemeindewohnungen an zahlungskräftige Kunden mit Bonität und Vormerkschein übergeben darf.

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Mittwoch, 24. Oktober 2007

Wiener Privatbank / conwert

Die Wiener Privatbank hat heute, am 24. Oktober 2004, in einer außerordentlichen Hauptversammlung den Verkauf der zur Gesellschaft gehörenden Immobilienmanagement- und Immobiliendienstleistungsgesellschaften an die conwert Immobilien Invest AG beschlossen, teilte finanztipp mit. Der Paketpreis beläuft sich auf 37,9 Millionen Euro vorbehaltlich der Zustimmung der conwert-Hauptversammlung, die am 25.Oktober 2007 stattfindet.

Die Privatbank kann damit in Zukunft zu 100 Prozent vom boomenden Private Banking-Geschäft sowie dem margenstarken Corporate & Investment Banking-Geschäft profitieren, bemerkt der Insider - Infodienst "finanztipp". Der Mittelzufluss aus dem Verkauf der Tochtergesellschaften werde als Basis für Expansionsschritte im Kerngeschäft dienen.

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