Euro - Kurs zieht zu rasch an ...
Das europäische Wirtschaftswachstum ist robuster als von den Experten erwartet. Hatten die von den Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Ökonomen im Schnitt mit einem BIP-Wachstum im Euroraum von 0,6 Prozent (auf Quartalsbasis) gerechnet - so landete die tatsächliche Zahl, die heute von Eurostat in einer Erstschätzung veröffentlicht wurde bei 0,7 %. Die Entwicklung in Europa ist damit deutlich robuster als bisher erwartet. Im Jahresvergleich - also im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres - liegt das BIP-Wachstum jetzt wieder bei 2,6 Prozent.
Getrieben wurde die Entwicklung unter anderem von den steigenden Investitionen der Unternehmen. Überrascht hat unter anderem das BIP-Wachstum in Deutschland und Frankreich, den beiden Schwergewichtern im Euro-Raum. Das französische Wachstum beschleunigte sich im dritten Quartal auf 0,7 nach 0,3 % im zweiten Quartal (jeweils auf Quartalsbasis). Stark auch das Wachstum, dass die Niederländer meldeten.
Trotzdem bleibt ein Wermutstropfen: Kaum waren die Zahlen veröffentlich zog der Euro-Kurs, der zuletzt wieder unter die Marke von 1,46 Dollar gefallen war, deutlich an. Bis 15.00 Uhr übersprang der Kurs die Marke von 1,47 Dollar. Gleichzeitig birgt der Kursauftrieb des Euro aber auch Risken, die von Kenneth Wattret Chef-Ökonom der BNP Paribas folgendermassen auf den Punkt gebracht werden: "Auf den ersten Blick schauen die Zahlen für das dritte Quartal stark aus, aber wir müssen darauf schauen was noch kommt. Wir bekommen Probleme mit dem Wechselkurs, mit dem hohen Ölpreis und der Gefahr einer Rezession in den USA. Wir müssen also nicht allzu tief graben um diese Gefahren für das Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone zu finden."
Getrieben wurde die Entwicklung unter anderem von den steigenden Investitionen der Unternehmen. Überrascht hat unter anderem das BIP-Wachstum in Deutschland und Frankreich, den beiden Schwergewichtern im Euro-Raum. Das französische Wachstum beschleunigte sich im dritten Quartal auf 0,7 nach 0,3 % im zweiten Quartal (jeweils auf Quartalsbasis). Stark auch das Wachstum, dass die Niederländer meldeten.
Trotzdem bleibt ein Wermutstropfen: Kaum waren die Zahlen veröffentlich zog der Euro-Kurs, der zuletzt wieder unter die Marke von 1,46 Dollar gefallen war, deutlich an. Bis 15.00 Uhr übersprang der Kurs die Marke von 1,47 Dollar. Gleichzeitig birgt der Kursauftrieb des Euro aber auch Risken, die von Kenneth Wattret Chef-Ökonom der BNP Paribas folgendermassen auf den Punkt gebracht werden: "Auf den ersten Blick schauen die Zahlen für das dritte Quartal stark aus, aber wir müssen darauf schauen was noch kommt. Wir bekommen Probleme mit dem Wechselkurs, mit dem hohen Ölpreis und der Gefahr einer Rezession in den USA. Wir müssen also nicht allzu tief graben um diese Gefahren für das Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone zu finden."
finanzfiasko - 14. Nov, 18:54
